Natürliche Abwehrmittel
Weltweit gibt es über 3’000 Arten von Stechmücken. Wie alle Lebewesen auf dieser Erde wollen diese sich fortplanten. Daher suchen die Stechmücken zum Beispiel die Menschen. Sie finden diese aufgrund des CO2 in der Luft welches der Mensch ausatmet und aufgrund des Körpergeruch. Schweiss und Stoffwechselprodukte von Hautbakterien.
Dem CO2 Geruch folgend, finden Sie ihr Opfer und stechen zu.
Gestochen wird man nur von weiblichen Stechmücken, die das Blut für die Eientwicklung und Eiablage benötigen.
Jeder kennt die Insektenschutzmittel, welche auf die Haut aufgetragen werden können. Auch die elektrischen Sticks sind bekannt. Was aber, wenn man zu faul ist, um bei jedem Mückenbefall tätig zu werden?
Natürliche Alternativen: Produkte mit Zitroneneukalyptusöl oder Picaridin können wirksam sein.
Natürliche Mückenschutzmittel
- Ätherische Öle:
- Zitroneneukalyptusöl: Bietet einen gewissen Schutz und kann auf die Haut aufgetragen werden, wenn es mit einem Trägeröl (wie Jojoba- oder Kokosöl) verdünnt wird.
- Neemöl: Dieses Öl hat sich als wirksam gegen Mücken erwiesen und sollte ebenfalls verdünnt angewendet werden.
- Kokosöl: Neben seiner Verwendung als Hautpflegeprodukt kann es auch eine abwehrende Wirkung gegen Mücken haben, insbesondere wenn es mit ätherischen Ölen kombiniert wird.
- Räucherspiralen und Räucherstäbchen: Diese Produkte können im Freien verwendet werden, um Mücken abzuschrecken. Sie sind in Thailand weit verbreitet und bieten stundenlangen Schutz.
- Zitronengras: In Thailand wird Zitronengras oft verwendet, um Mücken fernzuhalten. Man kann die Halme unter Tischen platzieren oder einen Sud aus Zitronengras kochen und diesen vernebeln.
- Tigerbalm und Poy-Sian Stift: Diese Produkte enthalten Menthol und Kampfer, die nicht nur bei Schmerzen helfen, sondern auch als natürliche Abwehrmittel gegen Mücken wirken können.
- Rosmarin Öl und Eukalyptus Öl schrecken Mücken eher ab.
Kleidung zum Schutz gegen Mücken
Helle, weite Kleidung kann vor Mücken schützen. Denn sie fühlen sich von dunkeln Farben angezogen. Eng Anliegende Kleidung kann durchstochen werden.
Hier einige weitere Pflanzen, welche gegen Stechmücken helfen sollten und durch ihre Existenz die lästigen Biester fernhalten sollten:
die alle ätherische Öle produzieren und am besten auf Fensterbänken etc. platziert werden.
Details:
In der Schweiz wird Thai-Basilikum ab Mitte Mai ausgesät, nachdem die Eisheiligen vorbei sind und der Boden frostfrei ist. In Thailand hingegen ist das Klima wesentlich wärmer und ermöglicht eine ganzjährige Aussaat. Die Aussaat kann dort bereits ab Januar bis März erfolgen, da die Temperaturen in dieser Zeit ideal für das Keimen der Samen sind, die bei etwa 20 bis 25 Grad Celsius keimen.
Es ist wichtig, dass die Samen nicht mit Erde bedeckt werden, da es sich um Lichtkeimer handelt.
Standort: Thai-Basilikum benötigt einen sonnigen, geschützten Standort, um optimal zu wachsen. Die Erde sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden
Zusammenfassend lässt sich sagen:
- Schweiz: Aussaat ab Mitte Mai.
- Thailand: Aussaat von Januar bis März möglich.
Das Stechverhalten von Stechmücken in Thailand und in der Schweiz.
Ist das Stechverhalten unterscheidet sich deutlich. Der Hauptgrund dafür ist, dass in den beiden Ländern verschiedene Mückenarten dominieren, die zu unterschiedlichen Tageszeiten aktiv und unterschiedlich aggressiv sind.
Durch den Klimawandel und den globalen Reiseverkehr verschwimmen diese Grenzen zwar allmählich – so breiten sich asiatische Arten zunehmend auch in der Schweiz aus –, dennoch bleibt das typische Mückenrisiko vor Ort verschieden.
Die wichtigsten Unterschiede im direkten Vergleich:
| Merkmal | 🇨🇭 Mücken in der Schweiz | 🇹🇭 Mücken in Thailand |
|---|---|---|
| Haupt-Stechzeit | Vorwiegend in der Dämmerung und nachts (einheimische Hausmücke). | Rund um die Uhr, besonders tagsüber und in den Morgen-/Abendstunden. |
| Aggressivität | Eher zurückhaltend. Sie surren oft lange herum, bevor sie zustechen. | Extrem aggressiv und lautlos. Sie stechen oft sofort und ohne Vorwarnung zu. |
| Bevorzugte Körperstellen | Fliegen meist höher und stechen überall dort, wo Haut frei ist. | Fliegen sehr tief. Die gefährliche Aedes-Mücke sticht besonders gern in Knöchel und Beine. |
| Hauptsächliche Arten | Gemeine Hausmücke (einheimisch). Zunehmend auch invasive Arten wie die Asiatische Tigermücke. | Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) und Tigermücke in Städten; Anopheles-Mücken im Dschungel. |
| Gesundheitsrisiko | Derzeit primär nur lästiger Juckreiz. Das Risiko für Krankheitsübertragungen ist in der Schweiz aktuell sehr gering. | Hoch. Gefahr der Übertragung von Tropenkrankheiten wie Dengue-Fieber, Zika oder Chikungunya. |
Warum verhalten sich Mücken in Thailand anders?
In Thailand ist die Aedes-Mücke (Überträger von Dengue) der am weitesten verbreitete Mückentyp in bewohnten Gebieten. Da diese Art tagaktiv ist, hilft der klassische Schutz für die Nacht (wie ein Moskitonetz) dort nur bedingt gegen die gefährlichsten Stiche. Man muss sich in Thailand explizit auch tagsüber beim Mittagessen oder Ausflügen einsprühen.
In der Schweiz hingegen wird man im Sommer im eigenen Garten meist erst aktiv attackiert, sobald die Sonne untergeht – es sei denn, man befindet sich in einer Region, in der sich die invasive Tigermücke bereits angesiedelt hat (z.B. im Tessin oder Teilen des Flachlands), welche ebenfalls tagsüber sticht.